Optomap

Optomap UntersuchungNetzhautuntersuchung mit dem Optomap-Gerät (ohne pupillenerweiternden Tropfen)

Veränderungen an der Netzhaut können gleichzeitig auch auf Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und die Gefährdung für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hinweisen! Mit einer ausführlichen Netzhautuntersuchung lassen sich kleine Auffälligkeiten aufspüren, lange bevor äußere Symptome oder Schmerzen auftreten. Kein anderes Organ des Menschen lässt auf die gleiche Weise Rückschlüsse auf den Zustand und die Funktion der Gefäße zu wie das Auge. Seine Netzhaut ist ein einzigartiger Spiegel der feinen Blutgefäße des gesamten Körpers. Funktionsstörungen der Mikrogefäße, die häufig den Gefäßerkrankungen vorausgehen, können somit frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Herkömmliche Netzhautuntersuchungen sind für den Patienten oft mit unangenehmen Folgen verbunden. Dabei wird mit Tropfen die Pupille erweitert und das Sehen ist für mehrere Stunden beeinträchtigt.

Die Untersuchung mit dem Optomap-Gerät kann ohne Pupillenerweiterung durchgeführt werden. Es besteht danach keine Sehbeeinträchtigung und man kann auch gleich wieder Auto fahren. Die Untersuchung ist völlig schmerzlos und ungefährlich. Besonders für Kinder und ältere Menschen ist diese Methode sehr komfortabel.

In Sekundenschnelle erstellt das hochmoderne Gerät digitale Aufnahmen der Netzhaut. Bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes werden dabei abgebildet. Dies ermöglicht eine umfassende Beurteilung des Netzhautzustandes.

Welche Krankheiten lassen sich zum Beispiel mit dem Optomap erkennen?

  • Netzhautablösungen, Netzhautdefekte
  • Altersbedingte Makuladegeneration
  • Pigmentveränderungen
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Tumore
  • Gefäßerkrankungen
  • Risiko von Schlaganfall oder Herzinfarkt

Ablauf der Untersuchung:

Der Patient schaut in das Gerät hinein, der Kopf wird dabei von der Untersucherin geführt, und schaut auf einen Fixierpunkt. Das Auge wird dabei nicht berührt, die Untersuchung ist völlig schmerzfrei. die Dauer der Messung ist von der Zusammenarbeit des Patienten abhängig, in der Regel dauert sie nur wenige Minuten.